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Wissenssicherung und Wissenstransfer

Was ein Unternehmen kann, steckt in den Köpfen seiner Mitarbeitenden.

Wir machen sichtbar, wo dieses Wissen liegt und wo es kritisch ist. Wir sichern es methodisch und sorgen dafür, dass es weitergegeben werden kann. Vom Prozess bis zum Arbeitsplatz, vom Konzept bis in den Schulungsraum.

Warum Wissen sichern

Wenn erfahrene Leute gehen, geht es leise mit.

Hinter jedem Arbeitsschritt stehen Menschen, die über Jahre gelernt haben, worauf es ankommt. Sie merken, wenn etwas nicht rund läuft. Sie wissen, was bei einer Abweichung zuerst zu tun ist und wen man fragt.

Vieles davon steht in keiner Anweisung. Wissen zu sichern heißt, es im Unternehmen zu halten. Dafür braucht es ein klares Bild, wo es kritisch ist, und eine Weitergabe, die geplant passiert und nicht zufällig.

Das Gespür

Woran Erfahrene erkennen, dass etwas nicht stimmt, lange bevor es sich messen lässt.

Die Erfahrung

Wie man mit Störungen, Sonderfällen und Abweichungen vom Standard umgeht.

Die Verbindungen

Wer was weiß, wen man anruft und wie Abläufe wirklich zusammenhängen.

Wissen sichern

So bleibt Wissen im Unternehmen.

Wir beginnen beim Prozess und nicht bei einer Namensliste. So entsteht ein Bild davon, wo Wissen im Unternehmen kritisch ist und in welcher Reihenfolge es sich lohnt, es zu sichern.

Rolle statt PersonErhoben wird rollen- und tätigkeitsbezogenes Wissen. Bewertet wird niemand.
FreiwilligJede Aussage wird mit der Person geprüft, bevor sie verwendet wird.
Von Anfang anBetriebsrat und Datenschutz sind Teil des Ablaufs.
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Landkarte erstellen

Bereiche, Prozesse und Tätigkeiten werden gemeinsam aufgenommen. Es entsteht ein Bild davon, was im Unternehmen tatsächlich passiert.

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Kritikalität bewerten

Jede Ebene wird nach Fehlerhäufigkeit, Fehlerfolge, Anlernzeit und Personenabhängigkeit bewertet. Aus der Landkarte wird eine klare Reihenfolge.

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Wissen methodisch sichern

Beginnend beim Kritischsten sichern wir Tätigkeiten und Wissensbausteine. Zwei Bausteine stehen dabei im Zentrum, einzeln oder kombiniert.

Transparenz

Wer kann was?

Welche Tätigkeiten und Wissensbausteine braucht es, und wer beherrscht sie? Abgebildet etwa in einer Skill-Matrix, die im Arbeitsalltag umsetzbar bleibt.

Expertenwissen

Was macht das Können aus?

Mit unserer Interviewmethode erfassen wir das implizite Wissen der Erfahrenen: was sie wahrnehmen, wie sie entscheiden, welche Fehler Neue machen.

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Weitergabe koordinieren

Aus den Ergebnissen wird ein Maßnahmenplan: Anlernpfade, Arbeitshilfen am Arbeitsplatz, Paten für die Einarbeitung. So hängt Wissen nicht mehr an einzelnen Personen.

Aus der Praxis

41 Befunde, gesichert als Datensatz.

Zwei Experteninterviews zu einer einzigen Tätigkeit. Für sie gab es Arbeitsanweisungen, ein Video und umfangreiche Schulungsunterlagen. Trotzdem war sie die größte Fehlerquelle im Bereich.

Das Wissen der Erfahrenen liegt jetzt als Datensatz im Unternehmen vor. Daraus lässt sich direkt etwas machen, und zwar weit mehr als Schulung.

Industriebetrieb, Montage. Ein Befund kann in mehrere Richtungen wirken.

12 BefundeAnlernenGrundlage für Anlernpfade mit echten Fällen
16 StellenAbläufe klärenwo Vorgaben fehlen oder unklar sind
8 HilfenArbeitshilfendruckfertig für den Arbeitsplatz
 Technik und AutomatisierungUrsachen technisch abstellen

Wissen weitergeben

Vom Arbeitsplatz bis in den Schulungsraum.

Gesichertes Wissen wirkt erst, wenn es ankommt. Wir entwickeln Konzepte für den internen Wissenstransfer und setzen sie um: mit dem Format, das zur Tätigkeit passt, und nicht umgekehrt.

Konzepte für den internen Wissenstransfer
Im ArbeitsflussIm Schulungsraum

Arbeitshilfen am Arbeitsplatz

Karten, Checks und Fehlerbildtafeln genau dort, wo die Entscheidung fällt.

Microlearning

Kurze Einheiten für einzelne Tätigkeiten, abrufbar im Arbeitsalltag.

Digitale Lernpfade

Ganze Prozesse und Anlagen als digitale Lernstrecke, umgesetzt als E-Learning.

Anlernen mit System

Anlernpfade mit echten Fällen und Paten, die wissen, worauf es ankommt.

Präsenztraining

Fachtrainings für Produktion und Technik, zugeschnitten auf Ihre Anlagen und Prozesse.

Didaktischer Zwilling

Ganze Anlagen und Prozesse, Schritt für Schritt erlernbar.

Gemeinsam mit Ihren Expert:innen zerlegen wir eine Anlage oder einen Prozess didaktisch: vom Gesamtbild über die Teilschritte bis zur einzelnen Tätigkeit. Daraus entsteht eine digitale Lernstrecke, die neue Mitarbeitende in ihrem Tempo durch das Ganze führt.

GRUNDFLIESSBILDAnnahmeAufbereitungVerarbeitungPrüfungAbfüllungLERNSTRECKE VERARBEITUNGÜberblickTeilsystemeFahrweiseStörungenPrüfung

Unser Werkzeug

KITE

Die Methode, im eigenen Haus anwendbar.

KITE ist unser KI-gestützter Interviewassistent. Er führt Experteninterviews nach unserer Methode. Von uns trainierte KITE-Extraktoren begleiten den Prozess intern. So sichert Ihr Unternehmen Wissen Bereich für Bereich selbst.

Wir bleiben an Bord: beim Setup, beim Review der Auswertungen und bei der Frage, was daraus folgt.
01 Setup

Kontext aus der Landkarte

Prozess, kritische Tätigkeiten und Wissensträger geben KITE den Rahmen für das Interview.

02 Interview

KITE fragt nach erlebten Fällen

Nicht nach Regeln, sondern nach dem, was Erfahrene sehen, hören und entscheiden.

03 Auswertung

Ein Datensatz, viele Wege

Wissensbausteine, Lernformate, Anker für die Skill-Matrix und Hinweise für Automatisierung.

04 Training

KITE-Extraktoren ausbilden

Werkzeug, Vorbereitung der Expert:innen, Betriebsrat und saubere Auswertung.

Unternehmen, mit denen wir arbeiten

SGB-SMITEvonikKansai HeliosBRP-RotaxOMVWeiteres KundenlogoLenzingAMSEBNER

Über uns

Didaktik trifft Produktion.

Erstgespräch buchen

Wir kennen beide Seiten. Die Realität im Unternehmen: Schichtbetrieb, komplexe Prozesse, Zeitdruck. Und die Wissenschaft dahinter: wie Menschen Entscheidungen treffen und warum ihr Wissen so schwer zu greifen ist.

Deshalb starten wir beim Prozess, nicht beim Lehrplan. Wir arbeiten mit den Menschen, die das Wissen haben, nicht über sie.

Und wir liefern Ergebnisse, die sich in Anlernen, Arbeitshilfen, Trainings, Entscheidungshilfen oder Automatisierung übersetzen lassen.

Aus der PraxisAnlagenführung, Schichtleitung und betriebliche Ausbildung aus eigener Erfahrung.
Mit MethodeKognitive Aufgabenanalyse und erfahrungsgeleitetes Arbeiten als Grundlage.
Für alle BranchenGeprägt durch unsere Zeit in der Industrie. Wir übertragen diese Erfahrung auf die Herausforderungen Ihrer Branche.

Nächster Schritt

30 Minuten, die Klarheit bringen.

Gerne zeigen wir in einem Gespräch, wie Wissenssicherung und Wissenstransfer im eigenen Unternehmen aussehen können. Online oder vor Ort, unverbindlich.

Erstgespräch buchen
  1. Minute 0 bis 10Ihre Ausgangslage

    Bereiche, anstehende Abgänge und aktuelle Herausforderungen.

  2. Minute 10 bis 20Wo Wissen kritisch ist

    Eine erste Einschätzung entlang Ihrer Prozesse.

  3. Minute 20 bis 30Ein sinnvoller erster Schritt

    Was sich als Einstieg lohnt, und was nicht.

AdresseForum Training OGStadtplatz 21, 4840 Vöcklabruck
E-MailSchreiben Sie unsoffice@forumtraining.at
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